2 TAGE
GRUPPENTOUR

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Dann wird dich diese Tour gefallen: 2 volle Tage in der Sperrzone von Tschernobyl! Mehr Orte, mehr Antrieb, mehr Emotionen, mehr Fotos, mehr Erinnerungen! Und wie gefällt dir die Nacht in Tschernobyl? Du hast offensichtlich noch keine solche Nacht. Zusätzlich zu den Hauptorten bringen dich unsere Guides-Stalker in die Tiefen der Zone und zeigen die Orte, von denen du noch nicht einmal weißtest!
TAG 1

07.20 — 07.50

Wir treffen uns auf dem Parkplatz neben dem Stolichniy Kaufhaus in der Nähe vom zentralen Hauptbahnhof Kiew, Ukraine (S.Petlura Straße 28) Panoramakarte Google

Komme rechtzeitig und vergiss bitte Deinen Personalausweis nicht. Vor der Abfahrt müssen wir Deine Unterlagen kontrollieren, um sicher zu sein, dass alles stimmt. Danach nimm bitte einen Platz auf dem Bord unserer Zeitmaschine, die Dich nach der Sowjetunion fahren wird.

08.00

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt andere Gruppenteilnehmer kennenzulernen. Nach dieser Reise werden sie Dir fast leiblich sein. Zusammen werden wir etwas Ungewöhnliches und Interessantes erleben. Unser Abenteuer beginnt bereits im Bus, wo wir Euch Videos über die Sperrzone zeigen werden. Nachher machen wir einen Halt. Während der Pause kannst Du ruhig Kaffee trinken, einen Imbiss einnehmen sowie Dich auf das Treffen mit einer der größten Katastrophen des 20. Jahrhunderts vorbereiten.

10.30

Unsere Zeitmaschine kommt zum ersten Kontrollpunkt. Ditjatki Kontrollstelle Hier wirst Du verstehen, was eine Staatssicherheit bedeutet. Deine Unterlagen werden Grenzbeamte kontrollieren. Bitte mache Dich mit Regeln, die in der Sperrzone von Tschernobyl gelten, bekannt. Jetzt reist Du in die 30 km-Zone ein, unser nächster Halt ist Tschernobyl. Bist Du dafür bereit?

Tschernobyl

Wir reisen ins Hotel an. Bist Du schockiert? Hier gibt es bereits drei Hotels. Ja, Tschernobyl ist in gewisse Sinne keine Geisterstadt mehr… Ein paar Tausend Menschen nicht nur wohnen hier, sondern auch arbeiten, zu den gehören Polizeibeamte, Postbeamte, Verkäufer in Laden und Bäckereien. Hast Du erwartet leere Straßen, verlassene Häuser und Geister zu sehen? Warte, das kommt noch, Du sollst nur unseren Reiseführer folgen.

Er wird Dir ein Museum zeigen, wo Du Technik und Roboter sehen wirst, die bei der Liquidation von Katastrophenfolgen eingesetzt wurden. Danach kommt das Mahnmal der Weltretter, verlassene Dörfer, Straßen, Häuser. Mache Fotos und wir fahren weiter, später kommen wir noch hierher zurück.

Leviv Kontrollstelle + Kopatschi Dorf

Jetzt sind wir auf der Grenze der 10 km-Zone und es kommt noch eine Passkontrolle. Leider nimmt diese Kontrolle noch ein bisschen Zeit, aber anders geht es nicht… Das erste Dorf ist Kopatschi, das nur 4 km vom Tschernobyl Atomkraftwerk entfernt ist. Kopatschi ist das einzige Dorf, in dem alle Häuser niedergerissen wurden.

Das ganze Dorf liegt unter einer dicken Erdschicht. Da ist nur ein ehemaliger Kindergarten stehengeblieben, wo man verlassene Zimmer und Spielzeuge finden kann. Erinnerst Du Dir an Deinen Kindergarten?

Tschernobyl Atomkraftwerk - ein Symbol von technischer und industrieller Kraft der Sowjetunion.

Was Du hier als Erstes siehst, sind unglaublich riesige Gebäude. Das sind Blöcke 5 und 6, die immer noch nicht fertiggestellt werden. Sogar Gedanken wie man solche Anlagen konstruieren kann, werden Dich bestimmt begeistern.

Du wirst später noch eine Möglichkeit haben, Dir diese Blöcke besser anzuschauen. Links von Dir sind Blöcke 1, 2 und 3 mit einer Leistungskraft von jeweils 1000 Megawatt. Zum Abkühlen von Reaktoren wurde ein Kühlteich angelegt, wo jetzt riesige Welse schwimmen. Übrigens, hast Du ein Brot dabei, da Du diese Tschernobyl Monster gerne füttern darfst. Möchtest Du einen Platz sehen, woraus vor 32 Jahren der Tod kam? Der 4 Reaktor ist jetzt unter zwei Sarkophagen versteckt, die uns für nächste 100 Jahren vor Strahlung schützen werden. Für den Aufbau dieser Schutzobjekte wurden 9 Jahren und 2,15 Mrd. Euro gebraucht. Außerdem bringen wir Dich zu einer Aussichtsplattform, die nur 150 m vom Herd entfernt ist. Bist Du jetzt gespannt?

"Schwarze Perle" - Stadt Pripjat

Erinnerst Du Dich an einen Film, wo es um das Leben nach einer Apokalypse geht? Hier wirst Du Dich wie eine Spielfigur aus solchem Film fühlen. Erste Gänsehaut bekommst Du im Roten Wald, der durch die erste Welle von Strahlenschäden verhunzt wurde. Nach einer Brücke kommt die Geisterstadt Pripjat. Das ist eine schwarze Perle, der Schmerz der ganzen Welt und das größte Mahnmal der Katastrophe. Nur vor 30 Jahren war es eine der modernsten Städte in der Sowjetunion. Die Havarie zerstörte alles und ließ über 13,5 tausend Wohnungen leer. Nervenschwache Touristen haben hier leider nichts zu tun. Die Zeit in dieser Stadt ist einfach stehengeblieben. Hier scheint es, dass man eine Explosion, Schreie, Sirenen hören kann. Hier ist ein normales Leben von ehemaligen Bewohner geblieben, welches sie nie mehr zurückbekommen. Früher gab es hier eine Stadthalle Energetik, ein Supermarkt, ein Café, das bis jetzt keinen Namen bekam. Und jetzt kann man nur die Leere und Kerntouristen sehen. Pripjat wartete damals auf die Eröffnung des neuen Freizeitparks, die am 1.

Mai 1986 stattfinden sollte. Seine Fahrgeschäfte schafften es aber nicht Kinder glücklich zu machen. Als nächste in unserem Reiseplan sind die Besichtigung einer Musikschule mit einem kaputten Klavier, eines Hallenbads, eines Flusshafens, eines Stadions, einer Schule, des Geheimwerks Jupiter sowie die Besichtigung von Antennen des Radargeräts vom Dach eines Hochhauses und vieles mehr. Mehr als 20 Objekte bringen Dich in Vergangenheit und lösen komplett neue Gefühle aus… Manche Touristen sind danach so nachdenklich, dass sie vergessen Fotos zu machen. Komischerweise zeigt Tschernobyl nicht nur schreckliche Katastrophenfolgen, sondern lernt uns jeden Moment unseres Lebens zu schätzen.

Das Geheimobjekt Tschernobyl-2 (Radar DUGA-1)

Tschenobyl-2 war eine Geheimstadt in der Sowjetunion. Erst nach dem Zusammenbruch von UdSSR trat diese Stadt auf einer Landkarte auf. Diese militärische Stadt wurde für die Wartung des Geheimradargeräts DUGA-1 gebaut. Hier wohnten über 1000 Soldaten und Offiziere. Auf der Landkarte war diese Stadt als eine Jugendherberge bezeichnet. DUGA-1 (oder 5N32) sollte ein möglicher Start von interkontinentalen Raketen frühzeitig erkennen. Dieser Radar besteht aus riesengroßen Antennen und hatte eine Reichweite von 900 bis 3000 km.

TAG 2

Frühstück, Mittagessen

Zweitägige Reise nach Tschernobyl ist keine typische Stadtrundfahrt mit dem Bus, wo man einfach kurz Sehenswürdigkeiten besichtigt. Alle Reiseteilnehmer haben sich bestimmt am ersten Tag kennengelernt, deswegen werden wir den zweiten Reisetag alle zusammen planen. Natürlich helfen unsere Reiseführer Euch dabei, den besten Reiseplan zu finden. Und hier ist eine Liste von Orten, die lohnt es sich nochmals zu sehen:

Pripjat Stadt

Am ersten Tag haben wir schon vieles gesehen, aber es gibt noch eine Menge interessanter Sachen, die Dich begeistern werden. Wir geben Euch gerne ein paar Tipps, wo man coole Fotos und Videos machen kann.

Blöcke 5 und 6 (von außen)

Du weißt schon, dass das Tschernobyl Atomkraftwerk nicht fertig gebaut wurde. Und heute hast Du eine Möglichkeit heimlich anzuschauen, wie das Kernkraftwerk gebaut wurde. Der fünfte Block war zu 80 Prozent zum offiziellen Anlaufen fertig. Für den sechsten Block wurde nur eine Baugrube ausgeworfen. Stell Dir nur vor, wie viele Mühe und Geld in diesen Bau investiert wurde…

Unfertige Gradierwerke (von innen und von außen)

Diesen Platz lohnt es sich zu besichtigen. Diese Gradierwerke sind riesengroß und es ist kaum zu glauben, dass Menschen solche Anlagen bauen können. Darüber hinaus wirst Du ein weltbekanntes Graffiti vom italienischen Künstler Guido van Helten sehen.

Verlassene Station experimenteller Strahlenbiologie

Die Station befindet sich am Ufer des Kühlteichs, in der Nähe von Gradierwerken. Früher wurde hier im Labor die Wirkung ionisierender Strahlung auf biologische Objekte untersucht. Nach der Katastrophe wurden alle Untersuchungen aufgehört und die Station komplett verlassen. Jetzt kann man hier immer noch verschiedene Technik sowie Präparate finden…

Künstlicher Kühlteich

Hier wirst Du erfahren, wie gefährlich ein künstlicher Teich sein kann. Grund dafür sind nicht nur riesige Welse… Die Maximaltiefe dieses Teichs beträgt etwa 10 Meter. Wer weiß, welche Geheimnisse da noch versteckt sind.

Bahnstation Yanov (Besichtigung dieser Bahnstation hängt vom Reisedatum ab)

Es gab natürlich eine Bahnverbindung in Tschernobyl. Und Du hast eine Möglichkeit den Personenbahnhof Yanov zu besuchen. Der letzte Personenzug für die Strecke Moskau-Chmelnezkyj war hier im Jahr 1986. Nach der Katastrophe funktioniert dieser Bahnhof nicht mehr… Hier sind nur ein paar Loks übriggeblieben.

Paryschev, Opatschitschi (Treffen mit Ansässigen)

Während der Reise hast Du Dich bereits überzeugt, dass die Meinung über die Ungeeignetheit der Sperrzone von Tschernobyl fürs Leben falsch ist. Wie ist das Leben in einem gefährlichen Ort, fast ohne Nachbarn, in der Mitte von wilder Natur? Alles was Dich interessiert, kannst Du Ansässigen fragen. Nicht jeder war bereit seine Heimat zu verlassen. Viele sind trotz der Katastrophe in Tschernobyl geblieben oder nach einiger Zeit nach Hause zurückgekehrt.

Interview mit Mitarbeitern des Instituts für Atomsicherheit in Tschernobyl Ukraine

Über die Sperrzone gehen viele Gerüchte und Fehlinformationen um. Wahre Geschichten und Neuigkeiten können nur Menschen erzählen, die die Sperrzone zusammen mit uns untersuchen. Mitarbeiter des Instituts für Atomsicherheit werden gerne Deine Fragen bezüglich des Lebens in Tschernobyl sowie Rückwirkungen der Katastrophe beantworten.

Tschernobyl-2 eine militärische Stadt + Radar Duga-1

Militärische Städte gab es überall in der Sowjetunion. Aber diese Stadt war besonders geheim. Heute ist Tschernobyl-2 für Dich geöffnet. Du darfst auf der einzigen Straße, die Kurtschatov Straße heißt, spazieren gehen, Kasernen sowie Verwaltungsgebäude betreten. In diesen Verwaltungsgebäuden wurde Information von Duga-1 gesammelt und bearbeitet, wovon die Sicherheit nicht nur der Sowjetunion, sondern der ganzen Welt abhängig war.

Radiologische Kontrolle.

Bevor wir die Sperrzone verlassen, führen wir eine radiologische Kontrolle durch. Spezielle Geräte werden Dich und Deine Sachen einscannen und überprüfen. Sei ruhig, die schädliche Strahlung bleibt in der Sperrzone. Mit Dir nach Hause fahren nur neue Erlebnisse, die Du Dir früher gar nicht vorstellen konntest. Diese extreme Reise wird Deine Weltwahrnehmung für immer verändern.

19.00-19.30

Zurück nach Kiew – Kiew Hauptbahnhof

Das Reiseprogramm kann abhängig vom Wetter, Tageslänge sowie von Hinweisen der Verwaltung der Sperrzone von Tschernobyl verändert werden.Das Reiseprogramm kann abhängig vom Wetter, Tageslänge sowie von Hinweisen der Verwaltung der Sperrzone von Tschernobyl verändert werden.

Rückfahrt nach Tschernobyl. Abendessen im Café Desjatka. Wie wird Deine Nacht in der Sperrzone sein? Wirst Du einschlafen können?
der Preis schließt ein:
Pełna wizyta w czarnobylskiej strefie wyłączonej
Obsługa transportowa
Posiłki (obiad, śniadanie, obiad)
Zakwaterowanie w hotelu w g.Chernobyl
Ubezpieczenia
Organizacja zezwoleń wymaga, aby odwiedzić Strefę
Permissive dokumentacja wymagana dla strefy wizyta 30km
Permissive dokumentacja wymagana dla strefy wizyta 10km
Permissive dokumentacja wymagana do zwiedzania miasta Prypeć
Permissive dokumentacja wymagana na wizytę (OTH) Stacja radarowa "Duga"
Profesjonalny przewodnik w języku angielskim lub rosyjskim
Pozwolenie na strzelanie zdjęcia i wideo
Dauer 12 Stunden
туры в чернобыль
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